Pianist Rémi Geniet

Bekannt wurde Rémi Geniet in 2011 als jüngster Preisträger beim Internationalen Telekom Beethoven Wettbewerb. Zwei Jahre später erreichte er mit 20 Jahren den zweiten Platz beim Concours International Reine Elisabeth. Rémi Geniet hat sich in kurzer Zeit als einer der herausragendsten Pianisten seiner Generation etabliert. Erst vor kurzem wurde er in den Kreis der Young Concert Artists in New York aufgenommen.

Rémi Geniet ist schon mit vielen internationalen Orchestern aufgetreten wie dem Sankt Petersburg Philharmonic Orchestra, Sankt Petersburg State Capella Symphony Orchestra, Royal Flemish Philharmonic, Luxemburg Philharmonic Orchestra, dem belgischen National-Orchester, dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie, dem Ural Philharmonic Orchester, dem Monte-Carlo Philharmonic Orchester, dem Orchestre National d'Ile de France, der Sinfonia Varsovia, dem Orchestre National de Lille. Er spielte unter Dirigenten wie Marin Alsop, Emmanuel Krivine, Edo de Waart, Alan Buribayev, Enrique Mazolla, Ernest Martinez Izquierdo, Robert Trevino, Eduard Topchjan, Volodymyr Sirenko, Michael Hofstetter, Stephan Blunier, Adrian Leaper und Pavel Gerstein.

 In Asien ist Rémi Geniet ein gefragter Pianist. Im Frühling 2017 spielte er in Seoul Beethovens 5. Klavierkonzert zusammen mit dem KBS Symphony Orchestra unter Okku Kamu. Davor hatte er mit dem Hongkong Sinfonietta eine Reihe von Kammermusikkonzerten gegeben und spielte als Solist unter der Leitung von Yip Wing-Sie das zweite Klavierkonzert von Rachmaninow.

Zu den Höhepunkten der Saison 2017/2018 gehören die Debuts mit dem Saint-Louis Symphony Orchester unter Christian Arming, bei dem das 1. Klavierkonzert von Tschaikowski aufgeführt wurde, sein erstes Mozart Doppelkonzert gemeinsam mit Adam Laloum, Jérémie Rhorer und dem Orchestre de la Suisse Romande, Prokofiev mit dem Symphonischen Orchester von Barcelona und Eduardo Portal, Mozart mit dem Kitchener-Waterloo Symphony Orchester unter Mei-Ann Chen, sowie Liszt in Jekaterinburg. Darüber hinaus debütiert Rémi Geniet bei dem Bunka Kaikan in Tokio, beim National Concert Hall in Taiwan und auch in Kaohsiung. Er wird  ein zweites Mail in Seoul konzertieren, an der Philharmonie de Paris Ravels Klavierkonzert für die linke Hand spielen und er ist zu seiner zweiten Tournee in die USA eingeladen worden.

Als Konzertpianist ist er häufig Gast bei den wichtigsten Festivals und in berühmten Konzerthallen so in der Carnegie Hall (Zankel Hall), beim Pariser Auditorium du Louvre, im Salle Gaveau, beim Internationalen Klavier-Festival in La Roque d'Anthéron, dem Festival Radio France Montpellier sowie in Konzerthäusern in Wien, Genf, Gent, Brüssel, Deutschland und Polen. Rémi Geniet wurde von der Presse sehr gelobt für sein Spiel zur Eröffnung der Serie „Der Geist des Pianos“ im Salle Gaveau sowie für seinen Auftritt bei der „New Generation“ der Fondation Louis Vuitton. Darüber hinaus hatte er 2016-2017 zusammen mit dem Violinisten Daniel Lozakovitch im Salle Molière in Lyon sowie beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence sehr erfolgreiche Auftritte.  

Rémi Geniet studierte am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique bei Brigitte Engerer sowie an der Ecole Normale de Musique Alfred Cortot in der Klasse von Rena Shereshevskaya. Er setzte dann bei Evgeni Koroliov in Hamburg seine Ausbildung fort. Für sein erstes Album über Bach, (2015, Mirare) wurde ihm der „Diapason d’or de l’année“ verliehen. Seine zweite Beethoven gewidmete Einspielung von 2017 wurde von der Kritik begeistert aufgenommen.